Jugendrat NMS Pischelsdorf: „Was hat mein Essen mit Klima zu tun?“

 

In der Neuen Mittelschule Pischelsdorf fand am 27. Juli 2014 der erste Jugendrat der Energiekultur Kulmland im Zuge des Projektes „Kulmland is(s)t regional“ statt.
Am selben Tag machte auch die jährliche sanfte, mobile Österreich-Rundfahrt des Klimabündnisses wieder in Pischelsdorf Halt

 

Eingeladen waren alle SchülerInnen der zweiten, dritten und vierten Klassen der Neuen Mittelschule Pischelsdorf.

 

 

Energiekulturmanagerin, Heidrun Kögler, und Beate Vyplel, Mediatorin, Seminarbäurin und Begleiterin des Projektes „Kulmland is(s)t regional“ leiteten den Jugendrat.

 

Im ersten Teil sammelten die Kinder in Kleingruppen Anliegen, die sie diskutieren wollten. Meist kamen die verschiedenen Gruppen auf die gleichen Themen wie etwa. „Regionale Produkte fördern“ oder „Wie kann man Müll verringern?“. Auch das Thema „zu viel Plastik“ wurde häufig genannt und intensiv behandelt.

 

Nach diesem Brainstorming wurde mit Hilfe eines Punkte-Systems aus allen eingebrachten Themen das Hauptthema ausgewählt, mit dem sich die Gruppe dann in weiterer Folge besonders intensiv auseinander gesetzt hat.

 

 „Was kann ich machen?“ bekam mit Abstand die meisten Punkte und wurde daher ausgewählt.

 

Danach wurden mit Hilfe der Moderationstechnik „Dynamische Prozessbegleitung“, gemeinsam Herausforderungen, Lösungen, Bedenken/Einwände und Informationen/Daten im Sesselkreis gesammelt.

 

Die nun folgende Mittagspause hatten sich alle SchülerInnen wirklich verdient. Mit neu aufgeladener Energie ging der Jugendrat nach der Pause in eine neue Runde. 5 Gruppen wurden gebildet, und jede Gruppe wählte ein Thema, mit dem sie sich genauer beschäftigten wollte. Nach einer gewissen Zeit wechselten dann alle Kinder die Gruppen, damit jede/r die Chance bekam sich über alle Themen Gedanken zu machen. Als Abschluss wurden alle erarbeiteten Inhalte präsentiert.

 

Für alle Beteiligten war es so ein lehrreicher Tag, bei dem allerdings auch der Spaß nie zu kurz kam.

 

Dass sich auch die Kinder mit ihrer vollen Kreativität beteiligt haben, beweist der eingebrachte Vorschlag für eine Einkaufssackerlaktion. Alle waren sich schnell einig, dass Plastiksackerln aus dem Kulmland künftig verschwinden sollen. Viel lieber wären Ihnen Stoffsackerl, die man für jeden Einkauf wiederverwenden kann.

 

 

 

Zehn Tage lang führte die Klimastaffel seit dem 25. Juni quer durch Österreich. Mit dem Fahrrad, E-Fahrzeugen oder der Bahn – Hauptsache umweltfreundlich. Am Freitag, den 27. Juni, ging es nun also  von der Ökoregion Kaindorf kommend nach Pischelsdorf ins Kulmland.

 

Die TeilnehmerInnen der Klimastaffel wurden gemeinsam mit einem Team von der Klima- und Energieregionsmanagerin Mag. Heidrun Kögler und den SchülerInnen, die auch am Jugendrat teilnahmen, herzlich empfangen.

Dieser Empfang fiel genau in die Mittagspause des Jugendrates. So konnten sich die Kinder nicht nur durch eine köstliche Gemüsesuppe stärken, sondern auch anschließend am Klimaquiz teilnehmen und kleine Preise gewinnen.

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