Kulmland is(s)t regional

Ausgangssituation im Kulmland:
Das Kulmland ist eine Kleinregion mit fünf Gemeinden und 12.165 Einwohnern in der Oststeiermark, in der es auch die üblichen Probleme des Höfe-Sterbens gibt. Es dominieren der Obst- und Maisanbau.

In der gesamten Region gibt es drei größere Nahversorger und einige kleinere Nahversorger und Direktvermarkter.
Seit dem Jänner 2011 ist das Kulmland eine Klima- und Energiemodellregion und setzt sich deshalb seit einiger Zeit auch mit dem Thema „regionale Ernährungssicherheit“ auseinander. Im Zuge dessen ist das Projekt mit dem Titel „Kulmland is(s)t regional“ geplant.

 

ZIELE und Zielgruppe:

 

Das gesamte Projekt zielt darauf ab das Bewusstsein für regionale und saisonale Ernährung und biologische Landwirtschaft zu stärken und Lösungen, gemeinsam mit Produzenten, Konsumenten und Experten auszuarbeiten.
Außerdem geht es darum wie innerhalb der Region besser zusammengearbeitet werden kann um eine nachhaltige, gesunde und vielfältige Lebensmittelproduktion des Kulmlandes für die Zukunft zu stärken, weshalb auch die gesamte Bevölkerung des Kulmlandes Zielgruppe des Projekts ist.

Dazu gehört auch und vor Allem die Unterstüzung der kleinstrukturierten Landwirtschaft und der Landwirte unserer Region.

 

Auf dieser Seite wollen wir ihnen einen Überblick über die zahlreichen Produkte und Lebensmittel geben, die in unserer Region produziert und verkauft werden.

 

Durch den regelmäßigen Einkauf beim Bauern ums Eck oder bei den kleinen Nahversorgern, die regionale Produkte in ihrem Sortiment haben, können sie tagtäglich einen Beitrag zur regionalen Lebensmittelsicherheit und der Unterstützung unserer Landwirte leisten.
Eine Stärkung der  regionalen Zusammenarbeit mit möglichst kurzen Transportwegen von Produzenten zu Verarbeitungsbetrieben und Konsumenten soll  das Ergebnis sein.

 

NUTZEN:
Durch eine Umstellung auf die Versorgung aus der Region wird die regionale Wertschöpfung wesentlich verbessert wodurch das Geld in der Region bleibt. Darüber hinaus ergibt sich automatisch, dass die Produkte keine langen Transportwege benötigen und man so durch die kurzen Wege auch einen deutlichen Klimaeffekt erzielt.

Durch verstärktes Bewusstsein und eine optimale Vernetzung innerhalb der Region, die auch mit einer gesicherten Abnahme der regionalen Produkte einhergeht, soll außerdem ein vielfältigeres regionales Angebot an landwirtschaftlichen Produkten erreicht werden und dadurch den vielverbreiteten Monokulturen entgegengewirkt werden.

 

INHALTE:
Die Themen des Projektes sollen einerseits fachlich fundiert – es sollen politische und wirtschaftliche Hintergründe und Missstände aufgezeigt werden - andererseits aber auch lösungsorientiert und optimistisch dargestellt werden.                                                                                                                                                                                                                                            

Podiumsdiskussion

durch Regionsmanagerin Mag. Heidrun Kögler

Impulsreferat

Fachlich fundiert gab Wolfgang Müller, Buchautor der Bücher "Bauernschinden" und "Landwirtschaft ohne Bauern", einen Überblick über die politischen, wirtschaftlichen undrechtlichen Hintergründe des österreichischen und europäischen Ernährungssystems.

 

Im Anschluss gab es eine Podiumsdiskussion.

Mit auf dem Podium  die junge Landwirtin Michaela Fassl, die ihr Modell der „Solidarischen Landwirtschaft als eine Lösung für die Zukunft beschrieb, sowie Gabriele Gauper ihre Bio- Kochschule „Grünes Zebra. Weitere Diskutanten waren der Teigwarenproduzent August Melchart , Landwirt Helmut Erlacher und als Konsumentin Beate Vyplel, die nicht tatenlos  eine düstere Zukunft ihren Kindern überlassen will.

 

BürgerInnenrat

Im Oktober 2013 fand ein BürgerInnenrat im Zuge des Projekts statt, bei dem das Thema . Weitere Informationen und das Ergebnisprotokoll gibt es hier.

 

Workshop Gemeinsam mit Friedrich Hofer vom Klimaschutzbund veranstaltete Energiekultur-Managerin Mag. Heidrun Kögler den Workshop "Kulmland is(s)t regional". Auf Basis der Ergebnisse des BürgerInnenrates arbeiteten Konsumenten gemeinsam mit Landwirten und Nahversorgern regionale nachhaltige Ernährungskonzepte. Die Schwerpunktthemen des Workshops reichten von  "Gemeinnützige Nahversorgung", "Erhaltung der kleinen und kleinsten Bauerhöfe", "Gesunde Ernährung" bis zum "Bauernmarkt". Weitere Informationen dazu - sowie das Protokoll - finden sie hier.

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Kulmland is(s)t regional_Kurzinformation
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Impulsreferat
Autor: Wolfgang Müller
Ernaehrungssicherheit_in_Europa.pdf
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